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Dagys Reisebilder



Island
Ostfjorde und Südosten
Juli 2015


Mjóifjörður
Dalatangi


Mjóifjörður - Dalatangi



 


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Eine Schotterstraße, die 953, führt in Serpentinen hinunter zum Fjord, der an beiden Seiten von steil abfallenden Berghängen begrenzt ist. Und wie überall in den östlichen Fjorden stürzen unzählige Wasserfälle aus dunkelgrünen Basaltstufen.


Straße 953 Wir können schon erahnen, was auf uns zukommt. Auch heute dürfen wir wieder im Nebel fahren.
Fagradalsá Fagradalsá heißt dieser Fluss
Fagradalsá
Fagradalsá
Wenig später verschlingt uns dann die Wolke. Gelegentlich erhaschen wir auch einen Blick auf die Landschaft neben uns. Bei teilweise 18% Gefälle erfordert die Straße unsere ganze Konzentration, auch meine. Ich klammere mich an der Seitentür fest, als ob das was helfen würde. Fahrt durch Nebel
Nebel
Ein Regenbrachvogel tröstet uns darüber hinweg, dass die versprochene grandiose Aussicht auf den Fjord, als wir ihn dann endlich erblicken, immer noch durch das Wolkenband vereitelt ist.
Goldregenpfeifer Aussicht

Klifbrekkufossar

An diesem beachtlichen Wasserfall darf jetzt endlich gerastet und ein wenig gelaufen werden. Nieselregen spüre ich mittlerweile anscheinend überhaupt nicht mehr. Trotzdem: Ist ja nett, das Wolkenband jetzt von unten zu sehen. Aber es wäre mir lieber, wenn ein paar Sonnenstrahlen und ein klein wenig blauer Himmel zum Vorschein kommen würden.
Klifbrekkufossar
Klifbrekkufossar
Klifbrekkufossar




Prestagil (Priesterschlucht)

Nur ein paar Kehren weiter lädt die Landschaft zu einer weiteren kurzen Wanderung ein.

Hier soll der Sage nach ein Trollweib einen Priester entführt und verspeist haben.

Prestagil
Prestagil

Mjóifjörður

Der "schmale" Fjord ist 18 km lang und an seiner engsten Stelle nur 2 Km breit. Wir wollen ganz bis zur Landspitze fahren, der Landzunge Dalatangi zwischen Seyðisfjördur und dem Mjóifjörður. Ziel ist der Leuchtturm.

Gleich am Anfang des Fjordes liegt ein verrosteter alter Heringsfänger.
Mjóifjörður
Gründe anzuhalten gibt es genug, sei es für die zahlreichen Seevögel. Sei es für Kaffee und Waffeln bei Sólbrekka, eigentlich ein Schulgebäude, das nur im Sommer als Café und Gästehaus fungiert. Überhaupt ist die Straße zum Mjóifjörður und diesem, nur wenige Häuser zählenden, kleinen Flecken im Winter oft unpassierbar und der Ort kann nur per Boot von Neskaupsstaður erreicht werden. Auch Wanderer lassen sich von hier aus gerne auf die andere Fjordseite hinüberschippen, um ihre Wanderung nach Neskaupsstaður fortzusetzen.
Mjóifjörður Mjóifjörður
Mjóifjörður
Sólbrekka
Bild
Das hätte uns nun doch geärgert, würde im Nachbarfjord besseres Wetter herrschen.

Bald schon verlassen wir die Ebene. Im stetigem Auf und Ab geht es Kehre für Kehre um einige Bergsockel. Rauschende Wasserfälle mit ihren Schluchten, spektakuläre Klippen und imposante Felsformationen nötigen uns immer wieder einen Fotostopp ab.
Wasserfall Wasserfall
Schlucht
Schlucht
Mjóifjörður
Blick auf Atlantiik Hier schauen wir schon auf das offene Meer.

Die Spitze der Landzunge ist noch längst nicht erreicht. Ein paar Steigungen, gefolgt von Abfahrten in tief ein-
schneidende Täler haben wir noch vor uns.

Dalatangi

Die äußerste Landzunge zwischen dem Seyðisfjörður und dem Mjóifjörður ist erreicht. Das Besondere sind die beiden Leuchttürme. Neben der Ruine des 1899 errichteten Leuchtturms sieht man den neuen orangerot leuchtenden Dalatangiviti aus dem Jahr 1908, der gleichzeitig als Wetterstation dient.

Bereits beim Parkplatz stolpert man beinahe über brütende Küstenseeschwalben, die am Erdboden und in den Felsen nisten. Und sogleich starten sie auch ihre Attacken, um ihre Brut zu schützen. Ich glaube ja, dass es sich um Scheinangriffe handelt und bin von daher ziemlich furchtlos. Vor allem auch weil ich klein bin und neben mir ein Großer steht. Bei der Fotoauswertung bin ich mir dann aber doch nicht so sicher, ob man sich nicht doch der Gefahr eines Schnabelhiebes aussetzt. Die Fotos sind nicht dolle, aber immerhin habe ich zwei der wendigen und sehr schnellen Flugkünstler im Bild festhalten können.
Dalatangi Leuchttürme
AttackeKüstenseeschwalbe Attacke
Dalatangi
Dalatangiviti
Hier noch ein paar Impressionen von der Passstraße. Auf der Rückfahrt haben wir dann doch noch ein paar Eindrücke von der Landschaft gewinnen können.
Pass-Straße 953 Mjóifjörður
Straße 935
Mjóifjörður Passstraße 935
Gleich schluckt uns der Nebel wieder.
Passstraße 953
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