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Dagys Reisebilder



Island
Ostfjorde und Südosten
Juli 2015



Þakgil


Þakgil






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Erleichterung am frühen Morgen. Das Handgelenk ist zwar noch arg geschwollen, doch der Schmerz hat spürbar nachgelassen. Wir lassen es vorsichtig angehen. Erst mal nur Richtung Vík í Mýrdal fahren und an der Straße 214, die noch vor dem Ort ins Landesinnere abzweigt, schauen ob das Handgelenk mitspielt. Die 214 kann auch mit PKW befahren werden. Den zweiten schwergängigen Schaltknüppel werden wir wahrscheinlich gar nicht brauchen.

Sollte ein lang gehegter Wunsch nun endlich in Erfüllung gehen?
Mýrdalssandur

Wir folgen der Ringstraße
durch den Mýrdalssandur.
Links sehen wir die Felsklippe Hjörleifshöfði, an der einst
noch Schiffe anlegen konnten, bevor durch die Sedimente
gewaltiger Gletscherläufe
allmählich alles verlandete.
Diesen geschichtsträchtigen
Ort kann man erwandern.
Es gibt eine Gedenktafel und sogar ein Gipfelbuch.
Der Mýrdalssandur ist ja berüchtigt für seine Sandstürme. Nee ne, soviel Pech werden wir doch nicht haben. Es bläst zwar ein heftiger Wind, aber ein Sturm ist das nicht. Sollte unser Gefährt Lackschäden davontragen, werde ich das als Hinweis werten, das Þakgil uns nicht haben will. Das ist schließlich der dritte Anlauf.
Sandsturm Mýrdalssandur
Keine Lackschäden - das Handgelenk ist auch in Ordnung. Diesmal hält uns kein blödes Ungemach davon ab, die 214 (Kerlingardalsvegur) weiter zu fahren. Am Ende erwartet uns der traumhaft gelegener Zeltplatz in der Schlucht Þakgil. Mehrere Wanderwege stehen zur Auswahl. Einige davon führen bis zum Gletscher.
Straße 214 Straße 214

Þakgil

Schon die 14 km lange Fahrt zum Campingplatz ist spektakulär.
Tiefe Tuffsteinschluchten, grüne Hügel, schroffe Felsen in bizarren Formationen, bunte Berge, Panoramablicke bis zur Küste und immer wieder gleißt die Katla vom Mýrdalsjökull; das ist schon ein besonderes Erlebnis.
214
214, Blick auf Mýrdalsjökull
An der Straße 214
An der Straße 214 An der Straße 214
An der Straße 214 An der Straße 214
An der Straße 214
An der Straße 214
Felsformation an der 214 Felsformation an der 214
Felsformation an der 214
Blick zurück
Blick bis zur Küste
und Hjörleifshöfði im Sander.
Vor uns rechts der Inselberg Hafursey, entstanden unter einem Eiszeitgletscher. Es waren die zahlreichen Gletscherläufe der Katla deren Wasser ihn immer wieder umspülten.
Links der Eingang zur Þakgil.
Blick nach vorne
Blick Mýrdalsjökull von der 214 Blick Richtung Þakgil
Þakgil
Þakgil
Am Þakgil Campingplatz informieren wir uns über die Wandermöglichkeiten. Der Besitzer des Platzes ist sehr freundlich und gerne bereit jeden Einzelnen zu beraten. Es liegt noch sehr viel Schnee dort droben und mancher Weg ist durch Schneefelder abgeschnitten. Der von uns anvisierte Weg ist gleichzeitig eine Jeeppiste. Der Mann weist auf unseren Defender und meint, wir sollten diese doch fahren, so weit wir kommen. Das höre ich gerne, denn die Wanderpfade hier sind mindestens zwischen 10 und 15 km lang und steil. Für mich also nicht machbar. Im Auto kann ich aber dabei sein.

ÞakgilBevor wir uns aber wieder ins Auto setzen, schnuppern wir erst ein Stück in eine Schlucht hinein, deren Pfad gleich hier am Platz beginnt.
Thakgil
Thakgil Thakgil
Thakgil Thakgil
Um zum Wandereinstieg bzw. zur Jeep Piste zu gelangen müssen wir etwa 700 m zurückfahren. Es geht durch ein Kiesbett und eine seichte Furt. Kaum zu verfehlen, denn es gibt dort einen Parkplatz. Wer keinen vernünftigen Geländewagen hat, sollte sein Auto dort auch stehen lassen.

Der Weg führt dann auch gleich steil hinauf, mit zwei anspruchsvollen Kurven. Er soll bis zum Mýrdalsjökull gehen. Erst mal müssen wir warten, bis uns zwei entgegenkommende Wagen passiert haben. Die warten dann ihrerseits, um zu gucken , wie wir die ersten beiden steilen Kehren meistern. Ich denke mein T. macht das ganz gut. Diese Stück Weg ist ziemlich fies und veranlasst uns, Ts. Handgelenk auf Herz und Nieren zu prüfen.

Der eine oder andere Wanderer wird uns überholen. Wahrscheinlich haben wir zu viele Fotostopps eingelegt, rede ich mich mal raus. Aber die Piste hat es an einigen Stellen schon in sich.

Thakgil
Bald haben wir schon eine gewisse Höhe erreicht und tolle Ausblicke auf die Þakgil Schlucht und den Zeltplatz.
Wanderweg Thakgil
Thakgil
Felsformation Thakgil












Hier beim Nashorn lohnt es sich mal um die Ecke zu gucken.
Schlucht am Wanderweg
Jetzt wird die Piste richtig heftig.
Pistenbeschaffenheit
Pistenbeschaffenheit
Thakgil Piste zum Mýrdalsjökull
Für uns ist dann auch bald Ende. Eine tiefe Spurrinne im Schlammloch verhindert das Weiterkommen. Zu tief für unser Fahrzeug. T. läuft noch zu Fuß ein Stück weiter. Nach ca. einer Stunde kommt er zurück. Bis zum Schnee des Gletschers ist wohl doch noch eine Weile zu laufen. Von oben sieht er eine zweite Fahrspur. Keine Ahnung von wo, die abging. Wir haben jedenfalls nicht vor, mit dazu beizutragen, diese Landschaft zu verschandeln. Für uns ist hier der Umkehr-punkt.
Piste und Wanderweg zum Mýrdalsjökull
Thakgil Wanderung  Richtung  Mýrdalsjökull - Schlucht
Im Mondschein möchte ich hier nicht laufen, wo sich steinerne Gestalten an den Hängen hochhangeln.
Troll Troll Troll
Thakgil Wanderung  Richtung  Mýrdalsjökull - Schlucht
Thakgil Wanderung  Richtung  Mýrdalsjökull - Schlucht
Thakgil Wanderung  Richtung  Mýrdalsjökull - Schlucht
Thagil Wanderweg - Felsformationen vor Schlucht, Schneefelder und Wasserfall
Thakgil Schluchten
Fernblick
Pistenbeschaffenheit
Zurück müssen wir dann wieder über solche fiesen Steine.
Und manchmal rangiert man direkt am Abgrund. Da möchte man bitte keinen Gegenverkehr.
Pistenbeschaffenheit
Thakgil Wanderweg und Piste
Unten im Tal wieder angekommen, biegen wir auf eine andere Piste, auf der wir zurück zur Ringstraße fahren wollen. Auf unserer Karte ist sie als gestrichelte Linie eingezeichnet und käme oberhalb der 215 raus. Genau wo wir hinwollen.

Wir brechen jetzt hier ab. Drei von diesen Flussarmen haben wir schon überquert. An dieser Stelle wissen beim besten Willen nicht, wo es weiter geht. Und wenn wir da durch sind, soll später noch eine Furt kommen, die sehr tief ist, erzählte uns die Fahrerin eines entgegenkommenden Fahrzeuges.

Gut, dass wir die Dame schon eher getroffen haben und nicht hier. Gut, denn sonst hätten wir ja gesehen, woher sie gekommen ist. Ein Weiterfahren wäre für mich nämlich reine Zeitverschwendung, denn ich möchte noch unbedingt heute zum schwarzen Sandstrand Reyisfjara. Der Weg über Vik ist da doch die zeitsparendere Lösung.
Furten Wirrwarr auf Alternativ Piste
Straße 214
Und somit sind wir nun wieder brav auf der 214 dort angekommen, wo wir losgefahren sind. Rechts der Fluss, den wir irgendwo zwischen den Bergen hätten furten müssen.
Straße 214
weiter

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