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Dagys Reisebilder



Island
Ostfjorde und Südosten
Juli 2015


Seyðisfjördur


Seyðisfjördur






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Der letzte Tag beschert uns mal wieder strömenden Regen auf dem letzten Teilstück unserer Reise. Da kommt einem auch die Fahrt über den Öxi Pass nicht wie eine Abkürzung vor. Immerhin, auf der Passstraße hinunter nach Seyðisfjördur verspricht uns die Sichtung eines Wolkenlochs ein Stündchen Sonnenschein.

Und dieses Stündchen verbringen wir liebend gerne auf der Terrasse des Apartments, das wir gemietet haben. Teuer, aber chic und funkelnagelneu. Bei der Ausstattung ist der Preis für das Haus mit drei Schlafzimmern völlig angemessen. Laut der Vermieterin sind wir die Ersten, die es bewohnen. Unsere Nachbarn haben schon Rasen vor ihrer Terrasse. Wir noch nicht.

Wir sind begeistert und obwohl schon wieder die ersten Regentropfen in unsere Suppe tröpfeln, könnte ich jetzt glatt noch eine Woche dranhängen. Sollten wir irgendwann noch mal Station machen im Osten, "Lónsleira Apartments" wird unsere erste Wahl sein.

Mit der warmen Suppe lassen wir den Abend ausklingen. Danach packen wir unsere Tagesrucksäcke für die Fähre.

SeyðisfjördurBlick von der Terrasse.

Seyðisfjördur
Von meinem Schlafzimmerfenster aus kann ich das Fußgängerterminal sehen. Es ist Luftlinie nur einen Steinwurf entfernt. Wie praktisch wäre das, wenn ich da morgen zu Fuß hingehen und direkt einchecken könnte.

Aber nein, Auto samt allen Insassen müssen ja gemeinsam durch den Check-In. Erst dort bekommt man sozusagen seine Eintrittskarten für die Fähre. Für mich ein einziges Desaster.

Nie wieder werden wir uns dort drei Stunden vorher anstellen. Drei mal wurden wir umgeparkt. Beim letzten Mal waren wir bereits durch den Check, da wurden wir wieder zurückgepfiffen. Für uns reichte der Platz nicht am Ende der Schlange zur Fähre. Also reihten wir uns wieder ein in die angewiesene Spur. Das heißt, wir waren ganz vorne. Aber, links neben uns standen schicksalsergeben die ganzen Wohnmobile. Ausgerechnet ganz links, wo ein fetter Findling im Asphalt einbetoniert ist. Für uns war dann hinter einem besonders breiten Wohnmobil erst mal wieder Stopp.

Alle guten Dinge sind ja drei. Drei mal winkte uns ein Ordner zum Weiterfahren. Wir saßen aber leider fest zwischen dem Wohnmobil links und den Fahrzeugen rechts von uns. Hinter uns hatte sich auch schon wieder eine Schlange gebildet.

Mit unseren Nachbarn haben wir natürlich Bekanntschaft geschlossen. Nach dreimaliger (lacht nicht) Aufforderung, uns zum Fußgängerterminal zu begeben, haben die Beifahrerin aus dem Wohnmobil und meine Wenigkeit uns dann ergeben, um uns vor dem Terminal noch eine Stunde die Füße in den Bauch zu stehen. Die Krönung dann: meine Begleiterin hatte nur die Kabinenkarte dabei und wurde ohne die Personenkarte erst mal nicht an Deck gelassen.

Ich hoffe die magische Zahl Drei beschert uns wenigsten drei Sonnentage auf der Norröna.

Seyðisfjördur



Fazit der Reise:

Was man am wenigsten planen kann auf Island, ist das Wetter. Und für die Ostfjorde gilt das erst recht. Das wussten wir. Trotzdem haben wir nicht damit gerechnet, in der ganzen Woche, die wir dort verbracht haben, keinen einzigen Sonnenstrahl zu erblicken. Bis auf den Ankunfttag.
Im Südosten und Süden haben wir dann die Erfahrung gemacht, dass alleine wechselhaftes Wetter schon die Stimmung enorm heben kann.

Wieder haben wir viel erlebt und gesehen. Die Stille und Einsamkeit in der grandiosen isländischen Landschaft, die haben wir immer noch gefunden und genießen können, trotz zunehmender Touristenzahlen.

Ende


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