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Dagys Reisebilder

Korsika


Korsika
Mai /Juni 2016



Cap Corse
Nord



Korsika - Cap Corse - Der Norden

Tour de Meria - Baie de Tamarone - Tomino - Rogliano - Barcaggio




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Der erste Ausflug mit dem Auto soll uns den Norden von Cap Corse näher bringen und einen Strandaufenthalt beinhalten. Geplant ist gegen den Uhrzeigersinn von Santa Severa bis Pino das Cap zu umrunden. Pläne sind ja dazu da, um über den Haufen geworfen zu werden. Wir tun das in Barcaggio.

Mit 30/40 kmh im Schnitt auf den serpentinenreichen Bergstraßen zu rechnen, ist durchaus realistisch. Wir sind es auch nicht gewohnt auf engen Straßen zu fahren, wo eine Kurve die andere ablöst und entsprechend müde dann irgendwann. Dem Fahrer zu liebe, wird dann auch oft angehalten, damit auch er die Landschaft ausgiebig genießen kann.

Marina Meria

verfügt über einen kleine Kiesstrand und einen restaurierten Genueserturm. Wir belassen es beim einem Blick vom Aussichtspunkt. Ich merke mir aber die Straße D35, die nach Morsiglia und zur Westküste führt. Wahrscheinlich habe ich hellseherische Fähigkeiten. Ich ahne jetzt schon, dass wir sie zu einem späteren Zeitpunkt noch fahren werden.
Foto Meria
Foto Meria

An Macinaggio fahren wir erst einmal vorbei bis zum Spar-Supermarkt und auf einer Piste vorbei am Camping U Stazzu .

Uns lockt ein Sprung ins Wasser am

Strand von Tamerone

Foto Tamerone
Foto Tamerone
Foto Tamerone
Hier am Baie de Tamarone kann man es gut aushalten.
Wir suchen uns ein Plätzchen in den Dünen. Langweilig wird es auch nicht. Stapfen doch immer mal wieder Wanderer, die den Küstenwanderweg laufen, mit schwerem Schuhwerk durch den Sand. Einige sehen wir am Abend wieder in Barcaggio.

Die Strandbar hat auch geöffnet und es duftet dort lecker. Für unser Mittagsmahl möchten wir aber nach

Macinaggio

Den quirligen Ort wollen wir nicht auslassen. Zum Tabakladen will ich auch noch. Wir schlendern die Hafenpromenade lang und gucken uns schon mal um nach einem Restaurant oder Bar. Hier geht es schon recht lebhaft zu. Wer die Wahl hat, hat auch die Qual. Für ein korsisches Menü reicht weder der Hunger noch die Zeit aus. Also entscheiden wir uns für eine Bar mit Blick auf den Jachthafen, welcher der größte auf Cap Corse sein soll. Omelette und Smoothie sind völlig ausreichend und schmecken.
Foto Macinaggio

Küste hatten wir nun genug. Es geht wieder in die Berge auf der D 353, zunächst nach Tomino und dann weiter nach Rogliano.

An einem Aussichtspunkt bei Tomino erhalten wir noch einen tollen Blick über die Bucht von Macinaggio.
oto Macinaggio

Foto Tomino Tomino


Ein wenig Herumschlendern bis zum Tour Carrée
und der Kirche San Nicolao.
Foto Tomino
Foto Tomino
Weiter geht es auf engen kurvigen Straßen nach

Rogliano

Auch die Gemeinde Rogliano besteht aus mehreren kleinen Weilern, die man gut erwandern kann. Ein Kloster, mehrere Kirchen, verwachsene Burgruinen, befestige (teilweise verfallenen) Türme und ein Friedhof mit prunkvollen Familiengräbern. Das alles inmitten von Olivenhainen. Da lohnt es sich schon, hier zu laufen, wenn man gut zu Fuß ist. Bei Interesse, schaut mal hier.
Sehr ansehnlich sind sie ja nicht die Windräder auf dem Berg, aber sie sorgen für saubere Energie.

Terrassenförmig liegen die acht Flecken am Hang des Monte Poggio. Für mich zu steil, daher ziehen wir es vor, mit dem Auto herumzukurven. Wanderer queren gelegentlich die Straße.
Foto Rogliano
Foto Rogliano
Foto Rogliano
Foto Rogliano
Foto Rogliano
Foto Rogliano
Bei der Kirche von Sant'Agnell verweilen wir etwas länger und genießen die Aussicht. Diese Kirch-Vorplätze haben immer etwas beruhigend Sinnliches. Und bieten meist schattenspendende Sitzgelegenheiten.

Noch hat mein T.-Bär die Möglichkeit, mich hier sitzen zu lassen. Der Themenweg führt genau hier vorbei. Eine Wanderbeschreibung hätte ich sogar dabei.
Foto Rogliano
Foto Rogliano
Foto Rogliano
Foto Rogliano
Foto Rogliano
Foto Rogliano
Langsam machen wir uns auf den Weg über die D53 zur Küstenstraße D80.
Foto Rogliano
Foto
Bei Botticella begeben wir uns auf eine 15 km lange Rundfahrt zur äußersten Nordspitze des Cap Corse. 15 km hört sich nach einer kurzen Stippvisite an.

Aber, die engen Straßen und vielen Kurven benötigen ihre Zeit. Und als hätten wir es geahnt, kommt uns in einer dieser engen Kurven, ein fetter schwarzer bedrohlich aussehender SUV entgegen. Diese Autos haben ja keinen Rückwärtsgang und dürfen auf keinen Fall den Asphalt verlassen. Die blank gewienerte Karosserie soll auf keinen Fall einen Kratzer abbekommen. Also bleibt es uns überlassen, den Rückspiegel einzuklappen und ab Rande des Abgrundes entlang zu rangieren.

Dann sehen wir aber schon den langen Sandstrand von Barcaggio und den "Tour d'Agnello" (nicht im Bild).
Foto

Barcaggio

Foto Barcaggio
Foto Barcaggio

In diesem beschaulichen Fischerdorf fühlen wir uns pudelwohl.

Am Hafen sitzend, mit Blick auf die "Ile de la Giraglia", sind wir beinah in Versuchung für die Nacht ein Zimmer zu mieten. Unsere geplante Tour könnten wir dann am Tag darauf ganz gemütlich weiter verfolgen.

Für die Wanderung zum "Tour d'Agnello" wären wir dann frisch und ausgeschlafen. Für heute haben wir allerdings genug erlebt. Und so lassen wir das mit dem Strandspaziergang, auch wenn die Aussicht auf ein Fotomotiv mit Kuh in den Dünen lockt. Ob mir freilaufenden Rinder geheuer sind, ich weiß ja nicht.
Foto Barcaggio
Foto Barcaggio
Leider öffnen die Restaurants, die mit frischen Fisch werben, erst um 20:00 Uhr. Noch ein Grund über Nacht hier zu bleiben. Aber die Vernunft siegt. Wir werden in diesem Urlaub noch öfter erleben, dass die Öffnungszeiten der Restaurants nicht so in unsere Tourenpläne passen. Was solls - schont den Geldbeutel.

Noch vor Sonnenuntergang wollen wir bei zu unserem Ferienhaus ankommen.
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