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Dagys Reisebilder

Korsika



Korsika
Mai /Juni 2016



Cap Corse
Westküste
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Korsika - Cap Corse - Westküste

Pino - Marine de Giottani - Albo - Nonza - Negru - Patrimonio



 
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Ab Pino nehmen wir unsere Cap Corse Umrundung wieder auf. Wieder mal zeigt sich, dass unsere feste Unterkunft optimal gewählt ist für Ausflüge in alle Richtungen.
Unsere heutige Tour: Von Pino nach Patrimonio über Bastia wieder zurück in unser Luri.

Foto PinoDurch Pino, wunderschön gelegen zwischen Eukalyptusbäumen, Platanen und Eichen, hoch über dem Meer, fahren wir durch.

Große Mausoleen sind zu sehen, amerikanische Villen und Herrschaftshäuser. Bars und die Tanksäule an der Dorfstraße sind bevölkert mit Motorradfahrern.
Abenteuerlich führt uns die in den Fels geschlagene Straße an der Küste entlang und gibt spektakuläre Ausblicke preis auf wilde, schroffe und steile Abgründe. Viele unübersichtliche Kurven halten Horden von Motorradfahrern nicht ab, waghalsige Überholmanöver zu riskieren. Entgegenkommende Autos haben ihren Schreck wohl schon weg, denn zumindest an diesem Küstenabschnitt kommen uns keine Kurven schneidende Fahrzeuge entgegen.
Foto Kuestenstrasse
Foto Kuestenstrasse
Foto Kuestenstrasse
Foto Kuestenstrasse
Foto Kuestenstrasse
Foto Kuestenstrasse
Wir schauen hinab zum Strand von Marine de Giottani und entscheiden spontan, ihm einen Besuch abzustatten.
Foto Giottani
Foto Giottani

Marine de Giottani

erreichen wir über ein Stichstraße. Es gibt einen Kiesstrand, einen kleinen Hafen für Sportboote und einen ziemlich verfallenen Genueserturm.
Eigentlich ist es ganz nett hier. Das der Strand noch etwas unaufgeräumt wirkt, schieben wir auf die Nebensaison. Den winzigen Hafen ins rechte Fotolicht zu setzen fällt mir schwer. Das Wasser aber ist hier glasklar.
Foto Giottani
Foto Giottani
Foto Giottani
Auf der Weiterfahrt wird uns noch ein Blick auf Marine de Giottani von der Küstenstraße aus gegönnt.
Foto Giottani

Marine de Albo

In Albo kommen wir mal rechtzeitig an für ein Mittagsmenü. Wir parken nah am Strand, steuern dann aber schnell das Restaurant an. Die korsische Fischsuppe wird bestellt und später ein Dessert. Letzteres hätten wir lassen sollen. Das Ganze kostet Zeit, 2 1/2 Stunden um genau zu sein.

Viele korsische Großfamilien haben sich jetzt am Wochenende eingefunden. Was dort so alles aufgetragen wird; ich würde platzen und keinen Schritt mehr gehen können. Das Personal ist jedenfalls ordentlich beschäftigt. Es kommt auch noch eine Reisegruppe, die ins Innere des Lokals geführt wird und vermutlich innerhalb eines Zeitrahmens abgefertigt werden muss.

Während wir auf das Dessert warten, hätte ich gut und gerne durch den Ort flanieren können für einige Fotos. Weiß man aber vorher nicht. Nach dem wir dann endlich unsere Rechnung empfangen haben, hasten wir noch zum Strand.

Ein schöner Kiesstrand mit einem Genueser-Turm, den Tour d'Albo, der auf einem Felsen thront. Oben führt auch eine Außentreppe zur Eingangstüre. Der Turm ist allerdings komplett mit einem Netz überspannt.
Foto Strand Albo
Foto Strand Albo
Weiter geht es auf der Küstenstraße. Bald sehen wir auch schon Nonza.
Foto Nonza

Nonza

Malerisch liegt der Ort hoch über dem Meer auf einem Felsvorsprung und wartet mit einem Wachturm auf. Der Turm aus pisanischer Zeit und die Kirche Sainte-Julie aus dem 16.Jahrhundert prägen das Ortsbild.
Foto Nonza
Foto Nonza
Erst einmal müssen wir einen Parkplatz finden. Jedes mögliche Plätzchen ist belegt. Wir müssen eine ganzes Stück aus Nonza raus, bevor wir uns einreihen können am Ende einer schlafenden Autoschlange.
Vom Dorfplatz (gegenüber der Kirche) führt der Weg zwischen den Häusern über Treppen hinauf zum Turm.
Foto Nonza Foto Nonza
Foto Nonza
Foto Nonza
Foto Nonza
Belohnt wird man mit einer Herrlichen Aussicht auf das Meer. die Berge und auf Nonza mit der schönen Barockkirche. Zu dem Turm aus dem 16. Jahrhundert gehört die Geschichte von Jacques Casella. Französische Truppen belagerten 1768 den Turm. Mit einem Schnursystem befeuerte er ganz allein die Belagerer aus sämtlichen Schießscharten und ging damit als Held in die Geschichte ein.
Foto Nonza Turm Foto Nonza Kirche
Foto Nonza
Strand von Nonza
Foto Nonza Strand
Foto
Gern besucht von Liebenden, die hier gerne ihre Botschaften weit sichtbar mit weißen Steinen in den Sand schreiben. Der Strand ist oft menschenleer und die Zeichen der Liebe so weniger schnell vergänglich.

Die Zurückhaltung der Sonnenanbeter ist möglicherweise der nahe gelegenen ehemaligen Asbestmine geschuldet. Allerdings soll das Baden mittlerweile unbedenklich sein.
Das Spazierengehen allemal.

Die 1000 Treppenstufen, die man zum Strand hinab steigen muss, tun wohl ihr übriges.




Unten im Dorf bestelle ich mir in einer Bar neben der Kirche einen Eiskaffee. Eiskaffee bedeutet hier tatsächlich Kaffee mit Eiswürfeln. Mich gruselts. Und so bekommt mein T.-Bär neben seinem heißen noch einen kalten dazu. Er mag kalten Kaffee. Ich weiche auf eine Cola aus.
Foto Nonza Kirche
Foto Nonza



Das hübsche Restaurant hat natürlich noch geschlossen.
Wir sind auf einer Insel, fahren an der Küste entlang und wollen natürlich hin und wieder an einen Strand. Weit müssen wir nicht fahren. Unterhalb der kleinen Ortschaft Marine de Negru finden wir einen hübschen Kieselstrand mit gut erhaltenen Genuserturm und Parkplatz in unmittelbarer Nähe.
Foto Negru Genuserturm
Foto Negru Strand
Foto Negru Strand
Foto Negru
Nicht verschweigen möchte ich das kleine B & B Hotel direkt am Strand.
Was für eine schöne Lage.

Es heißt Relais Du Cap
Ein Sandstrand würde uns jetzt auch gefallen. Kurz vor Marine de Farinole soll es einen einen herrlichen Sandstrand geben. Wir sind offensichtlich vorbei gefahren. Kurze Diskussion, ob wir umkehren wollen. Nö, zwei Strandbesuche am heutigen Tag sollen reichen.

Patrimonio

Bekanntes Weinanbaugebiet. In zahlreichen Kellern (Grotten) bieten die hier ansässigen Winzer Weine im Direktverkauf an. Man könnte jetzt eine nach der anderen abklappern und jeweils eine Flasche erstehen. Wir sind aber echte Banausen und gehen in die erste Weinbar an der Dorfstraße, lassen uns beraten und kaufen auf gut Glück, für T. einen roten und für mich einen weißen. Autofahren und Weinverkostung passt nun mal nicht zusammen.

Die Dorfstraße führt uns dann auch zur Kirche "Eglise Saint-Martin", vorbei an einem Platz auf dem sich zwei Skulpturen gegenüberstehen. Die Menhir-Statue "U Nativu" aus Kalkstein ist aber eingesperrt hinter Gittern und nicht auf Anhieb zu sehen. Die modernere Steinbogenfigur erinnert an die Toten zweier Weltkriege.
Foto Patrimonio Menhir-Statue Foto Patrimonio
Foto Patrimonio Foto Patrimonio
Foto Patrimonio Kirche
Foto Patrimonio Kirche
Mit zwei Flaschen Wein im Gepäck verabschieden wir uns von Patrimonio. Über die D 81 geht es jetzt wieder an die Ostküste und über Bastia zurück zum Feriendomizil.
Foto Patrimonio Landschaft
Foto Patrimonio Landschaft
Auf unserem Programm steht noch der Aussichtspunkt hoch über Bastia "Serra di Pigno" . Leider ist die Weg dort hin gesperrt. So begnügen wir uns mit einem Bick von der D81 zum Etang de Bigulia.
Foto Aussicht

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