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Dagys Reisebilder

Korsika



Korsika
Mai /Juni 2016

Fahrt durchs
Nebbio
über
Désert des Agriates
bis
Strand von Ostriconi



Korsika - Ausflug über die D82 in den Westen

durch das Nebbio, die Désert des Agriates bis zum Strand von Ostriconi



 
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Ein langer Tag wird es werden. Wir stehen südlich von Bastia im Stau. Nach vogelwilder Straße, der D62, steht uns der Sinn. Wir finden die Abfahrt nicht, passieren jede Menge wegweisende Schilder mit Ortsnamen. Wo zum Kuckuck müssen wir runter von der Schnellstraße, die ja momentan eine Schrittgeschwindigkeitsstraße ist. Was aber auch nicht hilft bei der Orientierung.

Wir fahren bis zum Kreisel, wo der "Super U" steht und kaufen noch einiges ein. Da sehe ich ein Straßenschild D82. Die tut es auch und bringt uns ebenso zu den Orten, die wir sehen wollen.
Jedenfalls kriegt mich keiner mehr zurück in den Stau.

Auch von der D82 bekommen wir einen schönen Blick in das Bevinco-Tal und die gegenüberliegende D62 Défilé de Lancone.
Foto Défilé de Lancone
Foto Défilé de Lancone
Wir kommen an einen Kreisverkehr mitten in den Bergen. Hier treffen wir auch auf die D62, die wir dann auch weiter verfolgen wollen. Vorher ist ein Abstecher nach Murato und einer wunderschönen Kirche Pflicht. Ein hübsches Restaurant auf dem Weg dorthin lädt zur Einkehr. Hier ist man auf Touristen mit kleinem Hunger eingestellt. Wir können uns ein kleines Menü teilen. Es ist ausgezeichnet. Dabei genießen wir die fantastische Aussicht. Schauen über die Landschaft des Nebbio bis hin nach Saint Florent und die Désert des Agriates.
Foto Aussicht zur Westküste
Foto Aussicht

San Michele de Murato

Auf einem einsamen Hügel, nicht weit von dem Bergdorf Murato entfernt, steht diese schöne Kirche romanischer Architektur, errichtet 1280 während der pisanischen Herrschaft. Neben der schönen Fassade mit dem abwechselnden Schachbrett- und Bändermuster aus dunkelgrünen Schiefer- und weißen Kalkstein-Blöcken, gibt es unzählige Bildnisse, Skulpturen und Ornamente zu entdecken.
Mit einer kleinen Broschüre, die man in der Kirche erstehen kann, lässt es sich wunderbar auf Entdeckungsreise gehen.
Zwei hohe Säulen säumen den Eingang und stützen den Glockenturm, der erst später aufgestockt wurde.
Foto San Michele de Murato
Foto San Michele de Murato
Foto Ornamente Foto Ornamente
Foto Ornamente
Foto San Michele de Murato
Wir fahren wieder zurück zum Kreisel, weil ich verpennt habe, meinem Freund zu sagen, dass wir auf einer schmalen Nebenstraße zur D62 stoßen wollen. Hier irgendwo rechts wäre die Straße abgegangen.

Auf der D62 geht es also weiter. Wir kommen durch Rapale und machen Halt in Pieve.
Foto Pieve

Pieve

Am Dorfplatz bei der Kirche San Quilico stehen unterhalb des freistehen Glockenturms drei Menhire aus Schiefer, die in der Umgebung gefunden wurden, mittlerweile hinter Glas. Es sind die einzigen Menhirstatuen Korsikas aus diesem Gestein.
Foto Pieve Foto Pieve Kirche
Foto Pieve Menhire
Foto Pieve
Auch Santo-Pietro-di-Tenda hat eine stattliche Kirche.
Foto Santo-Pietro-di-Tenda
Santo-Pietro-di-Tenda Kirche
Wir brauchen nicht weit fahren, da kommen wir an dieser schönen alten Mühle vorbei.
Foto Wassermuehle
Foto
Die Mühle scheint bewohnt zu sein.
Ein Grund, sich nicht solange aufzuhalten.

Es geht deshalb schnell weiter auf der D62 durch herrliche Landschaft.
Foto Landschaft
Wir stoßen auf die D81. Ebenso kurvenreich geht es entlang der Désert des Agriates. Nur die Straße ist etwas breiter und besser ausgebaut. Auch mit mehr Verkehr und der Motorradhorden müssen wir nun wieder leben.

Désert des Agriates

Eine karge Steinwüste aus Felsen und Macchia. Der Name Agriates "bewirtschaftete Felder" weist darauf hin, dass hier nicht immer Ödland war. Es ist kaum vorstellbar, dass sich hier einst fruchtbares Acker- und Weideland befand. Brandrohdung und Erosion verhalfen der Natur, eine imposante unberührte Felslandschaft zu schaffen, mit herrlichen Sandstränden an der Küste, die nur mit Boot oder geländegängigem Fahrzeug erreichbar sind.

Ein wunderschönes Gebiet zum Wandern, murmelt mein T.-Bär. Ich notiere mir das im Kopf für einen
nächsten Korsika-Urlaub. Heute müssen wir uns mit der Aussicht von der D81 begnügen.
Foto Désert des Agriates
Foto Désert des Agriates
Foto Désert des Agriates
Foto D81 Désert des Agriates
Die Désert des Agriates endet bei der Ostriconi-Mündung. Der wunderschöne weiße Sandstrand dort ist unser Ziel.

Plage de l'Ostriconi

Der Strand ist leicht zu finden. Von der N197 (T30) folgt man der Ausschilderung zum Campingplatz. Das Auto parkt man an der Straße. Ein etwas steiler Weg führt hinunter in die Bucht mit dem weißen Strand und der dahinter liegenden Lagune. Im Reiseführer steht, dass auch ein wenig Kletterei von nöten ist. Daher geht mein Mann alleine hinunter.

Ich gehe statt dessen, an den parkenden Autos vorbei, ein Stück weiter die Straße hoch, um einen Blick von oben auf die Bucht zu erhaschen. Mir bleibt auch nichts anderes übrig, wenn ich ein Foto haben will, denn T. hat seinen Apparat nicht mitgenommen.
 Foto Plage de l'Ostriconi
Foto Plage de l'Ostriconi
Es ist schon relativ spät und wir haben einen langen Heimweg vor uns. Wir wählen die schnellste Variante. Über Saint Florent und Patrimonio, über die D81 rüber nach Bastia. Im Dunkeln erreichen wir dann Santa Severa, wo wir uns zum Abendessen ein nettes Lokal aussuchen.

Durch das Abendlicht wirkt die Landschaft nun ganz anders und die Berge bei Patrimonio sind mit einem stimmungsvollen Wolkenband dekoriert.
Foto Désert des Agriates
Blick auf Saint Florent
Foto Landschaft D81
Foto Landschaft D81
Weinanbau bei Patrimonio
Foto Landschaft Weinanbau
Durch Saint Florent sind wir durchgefahren. Zum einen wollten wir nicht im Dunklen über die etwas verkehrsreichere Passtraße, die das touristische St.-Florent mit Bastia verbindet. Zum anderen habe ich den Ort ja im Kopf notiert, für einen späteren Koriska-Urlaub.
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