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Dagys Reisebilder

Island
2012


12. Tag
Reykjanesskagi

Rauđhólar/Reykjavik
Kleifarvatn
Krýsuvík Seltún
Gunnuhver
Reykjanesviti





12. Tag - Reykjanesskagi
Rauđhólar (Naturpark Reykjavik) - Kleifarvatn - Krýsuvík Seltún - Gunnuhver  - Reykjanesviti







1. Tag

Akureyi
Svalbarđseyri
Laufás
Grenivik
F899

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2. Tag
Husavik
bis
Öxnafjörđur

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3. Tag
Aldeyarfoss
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4. Tag
Hochlandtour
Askja
Herđubreiđ

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5. Tag
Leirhnjúkur
Mývatn

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6. Tag
Jökulsárgljúfur
Hljóđaklettar
Rauđhólar
Hólmatungur
Dettifoss

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8. Tag
Vatnsnes

Weiterfahrt
in den Süden
durchs Hochland Arnarvatnsheiđi
Kaldidalur

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9. Tag
Međalfellsvatn

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10. Tag
Ţingvallavatn
Hveragerđi
Reykjadalur
Keriđ-Krater
Búrfell

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11. Tag
Brúarfoss
Ţingvellir

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12. Tag
Reykjanesskagi

Rauđhólar
Kleifarvatn
Krýsuvík Seltún
Gunnuhver
Reykjanesviti

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Infos und Links


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0001.jpgGöttliches Wetter heute an unserem letzten Tag.


Auf dem Weg Richtung Flughafen wollen wir aber noch die Reykjanes-Halbinsel erforschen. Wir haben den ganzen Tag zur Verfügung und so lassen wir uns richtig viel Zeit bei den Sehenswürdigkeiten, die wir anfahren.

Wir wählen den Weg entlang dem Hvalfjörđur, dann auf der Ringstraße an Reykjavik vorbei, Richtung Südosten. Rechter Hand dann der Abzweig Rauđhólar. Eine Parkbucht ist schnell gefunden und so stiefeln wir ganz gemächlich durch diesen schönen Naturpark, der ein Teil des Naherholungsgebietes Heiđmörk ist.




Rauđhólar (Reykjavíkurborg)
Diese Kratergruppe steht seit 1962 unter Naturschutz. Jahrelang wurde hier Schlacke für den Straßenbau sowie für den Bau des Flughafens Reykjavik durch die Alliierten abgebaut. Von den einst 150 Pseudokratern existiert nur noch ein Teil, und die meisten sind beschädigt. Das tut der Schönheit dieses Gebietes aber keinen Abbruch. Wir genießen unseren gemächlichen Spaziergang zwischen den meist eisenhaltig roten Lavaformationen.

Irgendwie fühlt man sich in Island zuweilen beobachtet. Sie sitzen wie Wächter am Wegesrand, Trolle.
Rauđhólar (Reykjavíkurborg)
Rauđhólar (Reykjavíkurborg) Bild 2
Rauđhólar (Reykjavíkurborg) Bild 3
Bild 4
Rauđhólar (Reykjavíkurborg) Bild 5
Bild 6
Rauđhólar (Reykjavíkurborg) Bild 8
raudholar_reykjavik(4).jpg Bild 11
Bild 12 Bild 13
Rauđhólar (Reykjavíkurborg) Bild 14
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Bild 17
Bild 20
Rauđhólar (Reykjavíkurborg) Bild 21

Man kann sich ja angeblich in Island nicht verfahren. Doch, wenn die Abfahrt mit Straßenbaufahrzeugen verstellt ist, das Schild nicht zu erkennen und man außerdem noch 90kmh fährt. Wir wollen auf die 417. Aus den Augenwinkeln erkenne ich das Wort Bláfjall. In die Richtung müssen wir doch. Nun, wir sind vorbei und hier im Einzugsgebiet von Reykjavík hat die Straße autobahnähnliche Ausmaße. Das heißt, es gibt einen Mittelstreifen und somit keine Wendemöglichkeit. Da bleibt uns nichts anderes übrig als weiterzufahren bis wir umkehren können. Zwischen den Raupenfahrzeugen schlängeln wir uns dann durch. Offensichtlich wird die Straße neu gemacht zum Wintersportgebiet des "Bláfjall". Bis dort hin ist sie auch asphaltiert und man mag einfach geradeaus weiterfahren. Gut das es Wegweiser gibt, denn ganz plötzlich geht die 417 scharf nach rechts ab und genauso abrupt ist Ende mit Asphalt. Da wir nicht vorhaben Ski zu laufen, nehmen wir natürlich die Piste.

Bild 22

Auf Passhöhe erlangen wir einen Blick auf Reykjavik.
Bild 23

Im Tal angekommen, geht es weiter auf der 42.
Straße 42

Als wir wieder halten, sind wir bereits am Kleifarvatn und gehen hinunter an den See. Außerdem ist Zeit für einen kleinen Imbiss.
Landschaft am Kleifarvatn
Bild 26
Der Kleifarvatn liegt im Gebiet des Vulkansystems von Krýsuvík und auf der Verwerfungszone des Mittelatlantischen Rückens. Ein Grund für häufige Erdbeben. Auch einige heiße Quellen kamen nach einem Erdbeben im Jahr 2000 zum Vorschein. Denn Spalten und Risse, die sich unter dem See bildeten, haben durch Aussickern zur Senkung des Wasserspiegels geführt. Mittlerweile hat sich dieser aber wieder gehoben.
Kleifarvatn
Es ist einfach schön hier.
Kleifarvatn
Bild 29
Unterwegs
Bild 31

Hexenzauberküche Krýsuvík Seltún
Ein Hochtemperaturgebiet gelegen an den Berghängen des Sveifluháls. Wir befinden uns auf einem aktiven Vulkan. Es dampft und zischt aus heißen Quellen und Schlammtöpfen.
Das Gebiet für die Energiegewinnung zu nutzen scheiterte, als 1999 eine Bohranlage explodierte. Daher dürfen wir Touristen nun auf Holzstegen das Gebiet erforschen. Es ist auch nicht ratsam die Stege zu verlassen. In einer Tiefe von 1000m beträgt die Temperatur bereits 200 °C. Dementsprechend heiß und kristallin ist auch die Erde.
Bild 32
Bild 33
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Bild 38 
Krýsuvík Seltún 
Bild 39
Bild 42 
Bild 43
Krýsuvík Seltún
Krýsuvík Seltún
Bild 37 Bild 46
Bild 47 Bild 48
Landschaft Krýsuvík Seltún
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Bild 53
Bild 54

Küste in Sicht 
Bild 55

Landschaft an der 427
Landschaft an der Straße 427
Bild 57 
In Grindavik gönnen wir uns eine Kaffeepause 
Grindavik 

Gunnuhver, ein großer Schlammkrater, mit einer zentralen sagenumwobenen Quelle, etlichen Fumarolen und Schlammquellen und äußerst aktiv. Es handelt sich um eines der heißesten Gebiete in Island.

0002.jpgDie vulkanische Aktivität setzt sich in diesem und in weiteren Vulkansystemen auf dem Meeresgrund fort, d.h. auf dem Teil des Mittelatlantischen Rückens, der hier Richtung Island aufsteigt und Reykjanesrücken genannt wird. (Quelle: Wikipedia)

Ab hier kann man an vielen Orten Islands die durch tektonische Plattenverschiebung aktive Vulkan- und Spaltenzone bestaunen, die sich diagonal von Südwesten nach Nordosten durch ganz Island zieht. Am bekanntesten ist wohl das Gebiet bei Ţingvellir.

Gunnuhver ist über zwei Pisten mittlerweile gut zu erreichen.
Das war schon mal anders. Nach der Schließung einer Zufahrtsstraße 2008, ist das Gebiet seit Sommer 2010 wieder zugänglich. Mitten auf dem Weg war damals eine neue Lehmquelle entstanden, die Partikel vier Meter hoch in die Luft schleuderte.
Gunnuhver
Bild 59
Gunnuhver
Bild 61
Gunnuhver
Bild 64
Ruinen eines Hofes, dessen Bewohner die Erdenergie gut zu nutzen wussten bis es ihnen zu heiß unter den Füßen wurde und sie ihren Hof aufgeben mussten.
Bild 65
Gunnuhver Blick zum Leuchtturm
Das Geothermalkraftwerk Suđurnes
Bild 67

Danach fahren wir weiter zum Leuchtturm "Reykjanesviti"
und treiben uns ein wenig an den Steilfelsen herum.
Reykjanesviti
Küste beim Leuchtturm Reykjanesviti
Bild 70
Bild 71
Bild
Hier steht auch eine Bronzestatue "des Großen Alk" zum Andenken an das letzte Alkpaar, das im Jahr 1830 auf Eldey getötet wurde








Bild Midlina Nur ein kurzer Abstecher ist es zu der
Brücke zwischen den Kontinenten, die über eine Spalte führt. Ob es wirklich genau die Grenze ist, wo sich die eurasische und die amerikanische Platte spalten sei dahin gestellt. Jedenfalls bietet sich diese Spalte als Touri-Gag an, und die Brücke ist in der Weite anpassbar. Ich jedenfalls habe meinen Spaß.
Bild 72
Bild 73
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In Keflavik verzehren wir am Wasser dann noch unsere letzten Brote.
T. setzt mich dann mit unserem Gepäck am Flughafen ab und bringt anschließend den Lada zur Mietstation. Sehr hübsch dieser Flughafen. Nachdem wir eingecheckt haben und die Koffer los sind, genießen wir dann auch die Sonnenstrahlen auf dieser Wiese. So kann man die Wartezeit aushalten. Unser Flieger geht um 0:05 Uhr.
Keflavik Flughafen
Bild 77
Flughafen Keflavik

Eine kleine Maschine von Germanwings fliegt uns im Auftrag von Lufthansa nach Hamburg. War nur einige Euronen teurer als mit dem Riesen von Air-Berlin, der fast zeitgleich losfliegt. Dafür bekommen wir aber was zu essen, was die Flugzeit enorm verkürzt. Gefühlt zumindest.

Eines steht auf jeden Fall fest.

Island wir kommen wieder!

©  Dagys-Reisebilder


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