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Dagys Reisebilder

I s l a n d


Island 2013

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Südisland


Hvolsvöllur
bis
Skógar




Seite 11

Hvolsvöllur - Landeyjahöfn - Seljalandsfoss - F249 - Rútshellir - Skógar




Das schöne Wetter der vergangenen Woche bleibt uns nicht hold. Auch nicht in den nächsten dreizehn Tagen - nicht wirklich.
Morgens wie Abends sitzen wir vor diversen Wetterkarten. Auf belgingur.is spähen wir anhand der Strömungskarten Wolkenlöcher aus bzw. Regionen mit dem geringsten Niederschlag. Precip anhakeln und die Region aussuchen. Spaß macht das nicht, artet eher in Arbeit aus.

Unser Feriendomizil, so schön es auch ist, liegt für Wetterbeobachtungen mit dem bloßen Auge strategisch an der ungünstigsten Stelle. Die Wolken hängen an den Bergen fest und weiter können wir auch nicht sehen.

FHWas macht man bei Dauerregen und Nebel?

Man fährt nach Hvolsvöllur Einkaufen und Kaffeetrinken, entschließt sich dann an der Küste entlang zu fahren bis zum Fähranleger Landeyjahöfn. Zu guter Letzt erspäht man längs der F249 einen hellen Punkt im Tal mit etwas blauem Himmel darüber. Diesen Flecken Erde gilt es dann anzusteuern.
Snæfellsnes

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Borganes
Fossatún-Grímsá

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Seite2
Langarfoss
Langaholt
Snæfellsjökull-Pass

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Seite 3
Hellisandur
und Umgebung

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Seite 4
Eysteinsdalur
Snæfellsjökull

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Seite 5
Djúpalónssandur
Dritvík

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Seite 6
Ólafsvik bis
Stykkishólmur

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Seite 7
Halbinsel
Klofningsnes

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Weiterfahrt
in den Süden Islands

Seite 8 - Teil 1
Deildartunguhver
Reykholt
Kaldidalur

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Seite 9 - Teil 2
Hochlandpiste F338
Hochlandpiste F337

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Südisland

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Þórsmörk
Valahnúkur

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Seite 11
Hvolsvöllur
bis
Skógar

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Seite 12
Einmal um den
Mýrdalsjökull

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Seite 13
Langisjór - Breiðbakur
Eldgjá

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Seite 14
Kap Dyrhólaey
Vík í Mýrdal

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Seite 15
Laki Krater
Fjaðráglúfur

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Seite 16
F208 - F225
Ljótipollur
Rauðufossar

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Seite 17
Hjálparfoss
F228
Veiðivötn

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Seite 18
Letzter Tag
Grótta

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Infos und
Links



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Nachdem unsere Besorgungen in Hvolsvöllur getätigt sind, wir unsere Mägen verwöhnt und zwischen den Töpferwaren gestöbert haben (Café Eldsto/Pottershouse), trödeln wir auf der Straße 255 durch grünes Weideland Richtung Meer. Die 252 führt uns dann über Kross nach Landeyjahöfn.
Landschaft an der 255
Landschaft an der 252 - Kross
Landschaft an der 252
Bild 4
Da kommen wir ja genau richtig, um beim Auslaufen der Fähre zuzuschauen.
Fähre bei Landeyjahöfn

Landeyjahöfn

Von diesem kleinen Hafen an der Mündung des Markarfljóts, der erst 2010 eröffnet wurde, fährt die Fähre Herjólfur nach Heimaey auf den Westmännerinseln.
Landeyjahöfn
Landeyjahöfn
Landeyjahöfn Strand
Strand bei Landeyjahöfn
Entlang der Mündungsebene des Markarfljót fahren wir Richtung Ringstraße. Eigentlich zieht es uns heimwärts, da sehen wir plötzlich Licht am Horizont. Irgendwo an der Piste F249 scheint die Sonne. In dem ganzen Grau leuchtet ein Talabschnitt verlockend in der Abendsonne.
Keine Frage, da fahren wir jetzt hin.

Seljalandsvoss
Seljalandsvoss
SeljalandsvossWaren wir schon 2011, nur dass wir damals alleine dort waren.
Landschaft an der F249
Reitergruppe an der F249
Landschaft an der F249
Landschaft an der F249
Landschaft an der F249
Furt an der F249
F249 Landschaft
Landschaft an der F249
Landschaft an der F249
Landschaft an der F249
Landschaft an der F249
Landschaft an der F249
Landschaft an der F249
Nach der, ich weiß nicht wievielten Furt drehen wir um. Man sieht es auf den Bildern noch nicht, aber es wird langsam dunkler. Außerdem zieht sich der Himmel wieder komplett zu. Im Hinterkopf schwirrt immer noch der Gedanke an die Stakkholtsgjá Schlucht, an deren Ende ein nach oben hin offener Hoehlenwasserfall zu finden ist. Auch dieses hätten wir gerne noch gesehen. Nun, im Dunkeln hat das wohl wenig Sinn, dort herumzuturnen.

Auf der Rückfahrt treffen wir noch einmal auf die Reitergruppe.
Reitergruppe an der F249


Neuer Tag, neues Wetterglück? Meine Laune sinkt gewaltig beim Blick auf die Wetterkarte. Fette Regenwolken überall, wo wir was vorhaben.


Nicht weit vom FH, direkt um die Ecke an der Ringstraße

Rútshellir

Es handelt sich um eine von Menschen geschaffene Höhle. Derartige Höhlen findet man nur in Südisland. Diese hier ist zweiteilig. Die größere hat eine gewölbte Decke, die kleinere war möglicherweise mal eine Schmiede.
Den vielen Schafkötteln nach und dem Gestank darin, wird sie wohl gern von Schafen als Unterstand genutzt.
Rútshellir Höhle
Ein paar Ecken weiter interessiert uns diese alte Höhlensiedlung bei diesem Felsgebilde.
Bild 29
Bild 30
Island unterwegs
Bild 32

Es regnet heftig, auch wenn man es auf dem Bild nicht sieht. Wir wollten anfänglich oben an der Skógá entlanglaufen. Der Schmerz in meiner Hüfte tuckert schon beim bloßen hinsehen, dort hoch zu müssen. Keine Bange, ich kann den Schweinehund in mir auch nicht überwinden. Ich möchte den Weg laufen bei schönem Wetter - Punkt. Auch wenn wir uns ziemlich weicheiig vorkommen beim Anblick der Wanderer, die dort oben gar vom Fimmförðurháls herunter kommen und hier unten die nassen Sachen auswringen.

Skógafoss

Skógafoss
Skógafoss
Wir flüchten vor dem Regen zum Heimat- und Freilichtmuseum von Skógar. Zuerst schlurfen wir, da es grad einen Moment lang nicht regnet, durch das Freiluftmuseum zwischen den Torfhöfen und anderen Gebäuden, meist aus dem 19. Jahrhundert. Sie sind im Stil dieser Zeit eingerichtet. Es gibt auch eine Kirche und ein Schulgebäude zu besichtigen.
Skógarmuseum
Skógar Freilichtmuseum
Bild 40Bild 41
Skógar Freilichtmuseum
Es fängt wieder an zu regnen. Da kommt das Verkehrsmuseum gerade recht. In der Halle gibt es außer Autos und Booten einiges zu sehen. Unter anderem Funktechnik, Mobiltelefone vom Ersten bis zum heutigen Smartphone, alte Kettenfahrzeuge, ein Bus aus Holz, Sättel mit Transportkörben und vieles mehr. Großformatige Schwarzweiß-Fotos dokumentieren zusätzlich. Am interessantesten finde ich die alten Camp-Ausrüstungen und die dazugehörigen Fotos vom Straßen- und Brückenbau, ebenso Technik und Ausrüstung der Bergungsmannschaften ano dazumal.

Unser letzter Besuch führt uns nun in das eigentliche Heimatmuseum mit Gebrauchsgegenständen, Kunsthandwerklichem und einem Fischerboot, ein mit Segeln ausgestatteter Achtruderer. Die Dinge wurden liebevoll vom Museumsgründer Þórður Tómasson zusammengetragen. Ein geschickter und erfinderischer Bauer der Gegend hat ebenfalls sehr viele interessante Museumsstücke beigesteuert, unter anderem nützliche Haushaltsgegenstände, die er für seine Frau erfunden hat, wie z. B eine Hand-Waschmaschine. Das erfahre ich, weil gerade eine Führung beginnt, der ich mich still und heimlich anschließe. Ich erfahre etwas über das harte Leben der Bauern und Fischer, darüber wie die Fischer Ihre Kleidung wasserdicht bekommen haben, das Frauen die Schafwolle und Männer das Pferdehaar gesponnen haben und, und, und. Sogar nach der Führung gab es noch zahlreiche Räume im Keller und Obergeschoss zu bestaunen. Das Gebäude ist viel weitläufiger, als ich gedacht habe. Die Führung war nicht nur sehr interessant, sie war auch amüsant.

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