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Dagys Reisebilder

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Island 2013


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Südisland

Kap Dyrhólaey
Vík í Mýrdal



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Kap Dyrhólaey und die Lundis - Vík í Mýrdal






Dieser Tag steht ganz im Zeichen der Papageitaucher.
Ob ich sie wohl heute, während unserer dritten Islandreise, zu sehen bekomme?
Die Strömungskarte wird mit der Wettervorhersage recht behalten. Kap Dyrhólaey muss in zwei
Besuche aufgeteilt werden. Einmal werden wir nachmittags aufschlagen, dann in Vík í Mýrdal einkaufen und Kaffeetrinken und nach dem Unwetter, zum Sonnenuntergang, hoch zum Leuchtturm fahren. Beide Male werden wir die süßen Wichte zu sehen bekommen.

Snæfellsnes


Seite 1
Borganes
Fossatún-Grímsá

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Seite2
Langarfoss
Langaholt
Snæfellsjökull-Pass

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Seite 3
Hellisandur
und Umgebung

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Seite 4
Eysteinsdalur
Snæfellsjökull

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Seite 5
Djúpalónssandur
Dritvík

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Seite 6
Ólafsvik bis
Stykkishólmur

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Seite 7
Halbinsel
Klofningsnes

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Weiterfahrt
in den Süden Islands

Seite 8 - Teil 1
Deildartunguhver
Reykholt
Kaldidalur

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Seite 9 - Teil 2
Hochlandpiste F338
Hochlandpiste F337

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Südisland

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Þórsmörk
Valahnúkur

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Seite 11
Hvolsvöllur
bis
Skógar

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Seite 12
Einmal um den
Mýrdalsjökull

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Seite 13
Langisjór - Breiðbakur
Eldgjá

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Seite 14
Kap Dyrhólaey
Vík í Mýrdal

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Seite 15
Laki Krater
Fjaðráglúfur

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Seite 16
F208 - F225
Ljótipollur
Rauðufossar

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Seite 17
Hjálparfoss
F228
Veiðivötn

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Seite 18
Letzter Tag
Grótta

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Infos und
Links



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Auf dem Weg (Straße 218) zum Kap Dyrhólaey halten wir an der Höhle Loftsalahellir. T. steigt hinauf. Ich schone meine Glieder und vor allem meine Nase, denn in solchen Höhlen suchen Schafe gerne Schutz. Die Höhle ist zweistöckig und ungefähr drei Mann hoch.
Loftsalahellir
Blick von Loftsalahellir
Die Straße nach Dyrhólaey ist asphaltiert und endet an einem Parkplatz. Eine weitere Zufahrt, eine steile Piste, geht hinauf zum Leuchtturm. Da sich ja für den Spätnachmittag ein Unwetter angekündigt hat, eilen wir schleunigst zum unteren Parkplatz. Das erste was wir von den Papageientauchern sehen, sind Unmengen schwarzer Punkte, die im Meer unter uns schwimmen. Und im Verhältnis riesige Seevögel, die ab und zu hinunterstoßen. Ganz sicher bin ich mir nicht, ob es sich wirklich um Lundis handelt, aber die schwarzen Punkte haben weiße Bäuche.

Unser Blick schweift gen Osten zu den Reynisdrangar, die schwarzen Felsnadeln von Vik.
2011 waren wir dort drüben am Reynisfjara Strand mit seinen schönen Basaltsäulen. Wer mag, schaut hier.
Kap Dyrhólaey
Landschaft Kap Dyrhólaey
Kap Dyrhólaey
Ein Fußweg führt auf die Klippe hinauf. Schon von hier kann man die Vögel an der Felswand sehen.
Sie sind hinreißend, die Lundis. Es ist erstaunlich, wie zutraulich die Vögelchen sind. Sie lassen sich überhaupt nicht abschrecken von den vielen Menschen. Und es sind nicht wenige heute unterwegs.
Man könnte fast meinen, sie genießen es, im Rampenlicht zu stehen.

Aber die Show ist nicht für uns Menschen gemacht. Die Tiere sitzen vor ihren Höhlen. Wie gesagt, erstaunlich, dass sie die Belagerung von allen Seiten so ruhig ertragen. Es ist gut und auch erforderlich, dass Kap Dyrhólaey während der Brutzeit für Besucher gesperrt ist.

Ich freue mich, dass sie noch hier sind, denn spätestens Ende August ziehen sie. Ihr Lebensraum ist dann, bis zum nächsten Frühjahr zur Brutsaison, das offene Meer.
Lundis am Kap Dyrhólaey
Papageitaucher an Kap Dyrhólaey
Bild 15 Bild 15
Bild 21 Hier sieht man die Papageitaucher sehr schön vor ihren Höhlen sitzen.
Da braut sich schon was zusammen. Jetzt schnell hinunter zu dem kleinen Strand und ein wenig der Brandung zusehen.
Bild 18
Strand bei Kap Dyrhólaey
Bild 22
Bild 26
Bild 27
Strand bei Kap Dyrhólaey
Bild 30 Es lockt uns doch noch der Felsen mit dem Leuchtturm. Als wir beim Parkplatz eintreffen,, kommt es derart Schwarz vom Atlantik her. Wir brechen ab, aber nicht ohne noch schnell ein Bild festzuhalten von der Landschaft, die noch nicht vom Dunkel verschluckt wurde. T. hat Glück und die Raubmöwe (Skua) geht auf Jagd genau vor seiner Nase.

Bild 32
Bild 33
Kap Dyrhólaey
Obwohl hier definitiv ein Papageitaucher sitzt, hauen wir jetzt ab. Es wird gleich ganz schrecklich ungemütlich.
Wir werden auf jeden Fall heute Abend so gegen 20:00 Uhr wieder kommen, in der Hoffnung, dass die Wetterfront hinweg gezogen sein wird. Wir freuen uns schon auf den Leuchtturm, den Sonnenuntergang und viele Lundis.


Die Zeit wird genutzt für Tanken, Einkaufen und einen Happen Essen.

Wir fahren nach Vík í Mýrdal.

Hier müssen wir ein wenig warten in dem beliebten "Halldórskaffi". Dann weist uns das professionelle Personal einen Tisch zu. Dummerweise bestellen wir den Hamburger und das Stück Kuchen, was wir uns teilen wollen, gleichzeitig. Der Kuchen kommt zuerst, und der Magen fängt bei dem Anblick sofort an zu knurren. Und so gelangen die Gerichte in falscher Reihenfolge in unserem Bauch.

Vík í MýrdalOrdentlich gestärkt fahren wir noch hoch zu der Kirche von Vik.
Vík í Mýrdal
Vík í Mýrdal
Vík í Mýrdal

Kap Dyrhólaey - Teil II

Zum zweiten Mal geht es die steile Piste hinauf. Das haut ja heute richtig hin mit der Wetterprognose. Gutes Timing, wir kommen genau richtig.

Leuchtturm und Felsentor müssen noch etwas warten. Ich habe die Papageientaucher entdeckt. Mit bloßem Auge sehe ich schon ein Dutzend in den Klippen sitzen. Unter uns, im Wasser, schwimmen auch noch jede Menge. Ich entreiße T. die Kamera, der die Skuas und andere Möwenarten im Fokus hat. Ich weiß nicht, ob die Raubmöwen Lundis fressen. Aber es sieht so aus, als wenn der große Vogel sich ab zu einen der schwarzen Punkte schnappt.

Nun aber hin zu den liebenswerten Papageitauchern.
Kap Dyrhólaey
Papageitaucher Kap Dyrhólaey
Kap Dyrhólaey und Lundi
Bild 52
Bild 54
Papageientaucher Kap Dyrhólaey
Bild 60
Wir schauen den Vögeln noch ein wenig bei ihren Flugspielen im Wind zu. Im Hintergrund der Mýrdalsjökull.

Danach laufen wir noch an den Klippen dieser ehemaligen Vulkaninsel entlang Richtung Leuchtturm, bekommen einen schönen Blick bis zur Spitze des Kaps, auf das Felsentor Dyrhólaey. Von hier oben schaut man über kilometerlange schwarze Lavasandstrände.
Kap Dyrhólaey mit Mýrdalsjökull
Kap Dyrhólaey
Kap Dyrhólaey
Kap Dyrhólaey
Leuchturm Kap Dyrhólaey
Mit schönen Sonnenuntergängen werden wir dieses Jahr wahrlich beschenkt.
Sonnenuntergang Kap Dyrhólaey
Auf der Rückfahrt beschließen wir spontan zum Sólheimajökull zu holpern.
Holpern im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Piste dorthin, die 221, ist echt schlimm. Wir fahren sie bis zum Ende. Den Eismassen sind wir hier schon sehr nah. Es ist aber schon ziemlich dunkel, so dass wir es dabei belassen, die Gletscherzunge von hier aus zu betrachten. Ich wäre schon gerne näher herangegangen, aber im Dunkeln wollte ich nun doch nicht in dem Gelände herumtapsen. Das Foto habe ich aufgehellt, damit man überhaupt ein wenig von der Landschaft sieht.
F208

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