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Dagys Reisebilder


Lanzarote
Mai 2014




Ausflug 4

Mozaga
Caleta de Famara
Tiagua
Playa de la Madera




Lanzarote
- Ausflug 4


Mozaga - Playa de Famara - Tiagua - Playa de la Madera




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Ausflug 7
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Maguez
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Mirador del Rio

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Playa Quemada
Puerto del Carmen


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Von La Asomada aus starten wir über die LZ 30 Richtung Mozaga. Schon von weitem zu sehen das Monumento al Campesino

Monumento al Campesino

ein Bauerndenkmal, errichtet von Cesar Manrique. Gleich daneben
das Casa-Museo del Campesino, ein altes im typischen Stil restauriertes Bauernhaus. Kalkweiß getüncht, mit grünen Holztüren und Fenstern. Man findet hier eine große Anzahl von traditionellen bäuerlichen Geräten, Werkstätten sowie Ausstellungsräume mit Kunsthand-
werklichem. Im Innenhof werden Szenen des ländlichen Lebens dargestellt. Von hier aus führt auch eine Treppe zu einem künstlichen Lavatunnel, an dessen Ende sich ein Restaurant befindet, in dem unter anderem auch fast vergessene Speisen angeboten werden.

Monumento al CampesinoDie 15 Meter hohe Skulptur, hergestellt aus den Resten von Fischerbooten und Wassertank-behältern, sowie auch das Museum, ist den Bauern von Lanzarote gewidmet, die geholfen haben, die heutige Landschaft Lanzarotes zu kultivieren.
Museo del Campesino
Museo del Campesino
Casa-Museo del Campesino
Für das Restaurant ist es noch zu früh. Hier im Außenbereich sitzt es sich sogar viel schöner Wir genießen die Sonne und laben uns an einem köstlichen Smoothie.
Museo del Campesino Museo del Campesino
 Casa-Museo del Campesino

Playa de Famara

Der Wunsch nach Sonne, Sand und Meer lockt uns nun an die raue wilde Westküste Lanzarotes zum Dünenstrand bei Caleta de Famara. Der Strand liegt direkt am Fuße des mächtigen Famara-Massivs Risco de Famara, das hier steil einige hundert Meter in die Höhe ragt.

Über die LZ402 kommend halten wir direkt am Dünenstrand. Am schönsten zeigt sich der Strand bei Ebbe. Nun, es ist gerade Flut und ganz so breit zeigt er sich uns nicht. T. ist enttäuscht. Wegen der durch die heftige Brandung angespülten Steine lässt es sich weder leichtfüßig gehen in dem künstlich aufgeschütteten Sand noch kann er ins Wasser, um zu schwimmen. Sämtliche rote Fahnen sind gesetzt. Wir schauen eine Zeitlang den wenigen Surfern zu.

Für Schwimmer ist das Baden nicht ungefährlich durch den Sog der rückläufigen Brandung und den oft hohen Wellengang. Was die wenigsten wissen: Der Sogkanal liegt meist zwischen zwei Sandbänken, ist sehr lang aber nur wenige Meter schmal. Um nicht in die offene See gezogen zu werden, soll man versuchen seitlich schwimmend den Kanal zu verlassen und nicht in Panik den direkten Weg zum Strand nehmen. Um gar nicht erst in diese lebensbedrohliche Lage zu kommen, sollte man sich lieber an die rot geflaggten Warnungen halten.

Ich kann meinen T.-Bär leider nicht überreden, uns hinter einer der windgeschützten Sandburgen niederzulassen. Während ich noch Fotos mache, schaut er an der Straße zu, wie einige Männer einer jungen Frau helfen, die ihr Auto in einer Sandwehe festgefahren hat.

Hier bei der Urbanisation Caleta, die wie ein Nest am Hang liegt, zweigt ein Küsten-Wanderweg ab, der unterhalb des Bergmassivs verläuft.
Playa de Famara
Playa de Famara
Playa de Famara Playa de Famara
Links das Fischerdorf Caleta de Famara
 Playa de Famara
Ein Blick auf die Karte zeigt uns, es ist nicht unmöglich heute noch eine zum Baden geeignete geschützte Bucht zu finden. Eine für T. genehmere. Auf einer staubigen Dorfstraße fahren wir noch durch das Fischerdorf Caleta de Famara, steigen aber nicht noch einmal aus.

Auf der LZ 401 kommen wir dann nach Tiagua, einem hübschen malerischen Dorf mit einem interessanten Freilicht-Museum. Ein Besuch bietet sich da regelrecht an.

Tiagua und das Museo Agricola El Patio

Dieses außergewöhnliche Bauern-Museum liegt in dem reizenden Dorf Tiagua. Neben der kleinen Kirche ist das Landgut aus dem Jahre 1840 die eigentliche Sehenswürdigkeit. Persönliches Engagement eines im Dorf ansässigen Arztes führte zu der Idee, eine 200 Jahre alte Finca zu restaurieren, alte Werkzeuge, Gerätschaften und Fotos zu sammeln und mit den zwei Mühlen und Ställen zu einem Freiluftmuseum zu machen. Gerne lassen wir uns hier in das traditionelle und harte Leben der Landbevölkerung Lanzarotes entführen.
Museo Agricola El Patio
Bauernmuseum in Tiagua
Kaktusgarten
Museo Agricola El Patio Nachstellung des bäuerlichen Lebens Museo Agricola El Patio Museo Agricola El Patio - Innenhof der Finca
Finca Museo Agricola El Patio
Museo Agricola El Patio Museo Agricola El Patio
Museo Agricola El Patio
Stall im Museo Agricola El Patio
Museo Agricola El Patio
Eine Weinprobe des hier gekelterten Weines lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Dazu gibt es Ziegenkäse-Häppchen. Auch er Käse stammt aus der Produktion dieses Anwesens und er mundet mir sehr. Leider können wir ihn hier nicht erwerben. Aber eine Flasche Moscatel landet in meinem Rucksäckel. Bei der Hitze habe ich schnell einen leichten Schwips, denn T. nippt nur, der Rest im Glas ist für meinen Gaumen gedacht. Einer von uns muss ja noch Auto fahren.
Kantina im Museo Agricola El Patio
Kirche in Tiagua
Kirche in Tiagua
Wir wollen nun wieder Richtung Küste und schlagen den Weg nach Tinajo ein. Von dort aus folgen wir einer namenlosen Straße, die bald in eine Piste übergeht. Vorbei an den typischen von Natursteinmauern umrahmten Picónfeldern, in denen außer Wein auch Kartoffeln, Weizen und Mais angebaut werden. Bald schon führt der Weg durch schroffe Lavafelder. Linker Hand sehen wir die Caldera Blanca. Rechts den Montaña Teneza.
Montana Teneza Caldera Blanca

Montana TenezaAm Montaña Teneza erkennt man neben einer aufgegebenen Schotter-Picón-Abbaustelle auch geologisch interessantes Lavagestein.

Picón = gemahlene Lava, Lavakies.

Playa Tenzea

Wie ein Geisterdorf wirkt der kleine Ort Tenesar auf uns. Nur ein großer Hund, der auf der Dorfstraße frei herumläuft, weist auf Leben hin. Hier sowie auf der anderen Seite des Dorfes lädt uns der Strand nicht unbedingt zum Schwimmen ein. Was uns zur Umkehr bewegt, ist die Brandung an sich, das scharfkantige Lavagestein und letztendlich der wohlmöglich griffige Hund, der sein Dorf bewacht.

Wie ich später in Erfahrung bringe, handelt es sich bei den an die Steilküste gebauten Häusern um Feriendomizile von Lanzaroteños, die nur im Sommer bewohnt werden und daher die meiste Zeit des Jahres leerstehen.

Die Sicht ist immer noch etwas trübe durch den Sandgehalt in der Luft.
Playa Teneza
Playa Teneza
Wir kehren also um und fahren beim Abzweig Richtung Westen durch mit Moosen und Flechten bewachsene buckelige Lavafelder. Bald schon sehen wir die Bucht mit dem Strand.

Playa de la Madera

Wie überall an der wilden Westküste ist auch hier das Schwimmen im Meer nicht ungefährlich. Tückische Strömungen und scharfkantiges Lavagestein unter Wasser mahnen zur Vorsicht.
Playa de Madera
T. gefällt es hier wesentlich besser. Auf dem Weg hinab zum Strand muss er sich aber schon meine Frozeleien anhören wegen dem Lavagestein über das wir stiefeln müssen bis wir den schwarzen Kiessand erreichen.
Playa Madera
Playa Madera
Playa MaderaIch entlasse T. nur ins Wasser mit der Vorgabe sich im Flachwasser aufzuhalten.
Playa Madera

Auf dem Rückweg essen wir in Tinajo ein paar Tapas bei einer Kneipe am Straßenrand, fahren anschließend in die falsche Richtung. Die Planung sah vor über Tiagua zur LZ 58 zu gelangen. Macht aber nichts. So groß ist der Umweg nun auch nicht und so sehen wir Mancha Blanca aus einer neuen Perspektive.
Mancha Blanca
Die LZ58 ist für mich eine der landschaftlich schönsten Straßen im Landesinneren Lanzarotes. Die Abendsonne taucht die Landschaft in ein wundervolles Licht und trägt ihren Teil dazu bei. Die Fahrt auf der wenig befahren Schotterstraße mit etlichen Fotostopps ist reine Sinnesfreude.
Straße LZ58
Weinanbau an der LZ58 Straße LZ58
Straße LZ58
an der LZ58

Bizarre Lavaformationen am Ende eine Lavaflusses.
Fantastische Musikuntermalung spendiert uns das Autoradio und lässt die Landschaft noch eindrucksvoller auf uns wirken.
Lavafeld an der LZ58
Lavafeld an der LZ58
Am Ende eines Lavaflusses
Landschaft Straße LZ58
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